"Was machen Sie beruflich?"


Das berufliche Leben als Patchwork, entstanden aus Neigungen, Begabungen und - dem Zufall. Einige "Grundfarben" tauchen immer wieder auf und halten alles zusammen. Mein besonderes Interesse gilt: Sprache(n); anderen Menschen und ihren Lebensgeschichten; alternativen Lebensentwürfen jenseits von Konsum und Hektik; fremden Kulturen (insbesondere China) und den reizvollen Unwägbarkeiten interkultureller Begegnungen.

Chinabuch

"Nach einer Woche kann man viel erzählen, aber man versteht nichts", sagte mir einmal eine Bekannte in Peking. "Nach fünf Jahren weiß man so viel, dass man sich kein Urteil mehr zutraut."


 2003 ging ich als Lektorin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) nach China. An einer Pekinger Universität versuchte ich chinesischen Studierenden die deutsche Sprache und Kultur näher zu bringen. Ich blieb bis 2008. Diese fünf Jahre gehören zu den spannendsten meines bisherigen Lebens.

Je länger man in einem Land lebt, desto differenzierter, vielfältiger, widersprüchlicher - und damit interessanter - erscheint es. Die Auseinandersetzung mit einer anderen Kultur verändert  aber auch die Wahrnehmung der eigenen; sie stellt Gewissheiten in Frage und verunsichert.


ISBN 978-3-86991-063-5, 436 Seiten, 20,80 €



Stimmen zum Buch:

Ein anregendes, kluges und mutiges Buch

Die privaten Eindrücke der Autorin, die sich einfühlsam und reflektiert durch ihre Zeit in China bewegt, sind durch vielfältige Literaturzitate und die Debatten mit ihren chinesischen Studierenden gewinnbringend ergänzt und ergeben eine kurzweilige Lektüre mit vielen interessanten Einblicken. Die Widersprüchlichkeiten des modernen Chinas werden nicht geglättet, sondern facettenreich und differenziert aufgezeigt. Mutig und anregend finde ich darüberhinaus die persönliche Auseinandersetzung mit Fragen der Kultur, Religion und Philosophie, die das Buch abrunden.
Fazit: Empfehlenswert für China-AnfängerInnen ebenso wie für Menschen, die sich schon lange mit dem Land beschäftigen!
"BvR", Amazon, 5. Februar 2014


Uneingeschränkte Empfehlung

Die Autorin ... hat einen enormen Einblick in die chinesische Mentalität, Anschauungen und Meinungen der Chinesen über andere Länder gewonnen und vergleicht diese mit den deutschen Ansichten. Sehr angenehm finde ich, dass sie keine Bewertungen vornimmt und nur das schildert, was sie aufgrund eigener Erfahrung und Aussagen chinesischer Studenten und Kollegen erfährt. Das Buch regt dazu an, die eigene Meinung über andere Länder oder auch nur über Gebräuche anderer Menschen objektiv zur Kenntnis zu nehmen und selbstkritischer zu sein. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen!
"DeSie", Amazon, 28. Juli 2014


Ein Muss für alle China-Interessierten
 
... Aus vielen Mosaiksteinchen setzt Martina Bölck ein Bild voller Kontraste zusammen. Statt Widersprüche zu glätten, nutzt sie die Spannung, die aus ihnen entsteht, um Stereotype und gängige Erklärungsmuster ins Wanken zu bringen ... Alles in allem gut vierhundert durchweg kurzweilige und informative Seiten fernab von Klischees und Schwarzweiß-Malerei. Ein Muss für alle China-Interessierten.
Rezension in: ASIEN - The German Journal on Contemporary Asia (Hg: Deutsche Gesellschaft für Asienkunde e.V.) Nr. 121, Oktober 2011


Außergewöhnliche Mischung aus fundierter Information und persönlicher Erfahrung

Der Autorin ... ist mit ihrem Werk eine außergewöhnliche Mischung aus fundierter Information und persönlicher Erfahrung gelungen. Es ist sowohl ein Buch über China als auch ein Buch über das Erlernen einer Außenperspektive, d.h. die allmähliche Veränderung der eigenen Wahrnehmung durch den Kontakt mit einer fremden Umwelt. ...
Rezension: Barbara Zenke, In: Das neue China. Zeitschrift der Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Berlin, Nr. 2/2011, S. 37f


Anstiftung zum Fremdgehen

Ein Kaleidoskop der gegenwärtigen chinesischen Lebenswelt, prismatisch gebrochen durch den Blick einer ihre deutsche Herkunft nie verleugnenden leidenschaftlich Neugierigen ... Alles in allem: Eine Anstiftung zum Fremdgehen. (mehr)
Rezension: Dr. Michael Ostheimer, China-Magzin des Goethe-Instituts, September 2010

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